Neuigkeiten/News
Am 17.10. gab die Rumänische Post einen Satz mit vier Werten heraus, die Süßwasserfische zeigen. Zu den bekanntesten Süßwasserfischarten Rumäniens zählen Forelle, Zander, Hecht, Wels, Barsch, Brachse, Kaulbarsch, Karausche, Döbel und Karpfen. Der Ersttagsbrief zeigt eine eindrucksvolle Unterwasserwelt mit verschiedenen Süßwasserfischarten.
Schon vor 20 Jahren widmete die Österreichische Post dieser seltenen kleinen Alpenblume eine Briefmarke, und zwar eine nicht alltägliche: Die erste gestickte Briefmarke des Landes zeigt ein weißes Edelweiß auf grünem Hintergrund. Nun ist das Edelweiß wieder zurück – nicht gestickt, sondern in einem neuen Verfahren produziert: mit einem 3D-Drucker. In diesem Druckverfahren wird flüssiges Photopolymer in winzigen Tröpfchen durch feinste Düsen auf die Briefmarkenbögen aufgebracht und mittels UV-Licht ausgehärtet, bevor die nächsten Tröpfchen aufgetragen werden. So wird Schicht für Schicht das Motiv der Edelweißblüte mit gedruckten Härchen in unterschiedlichen Farbverläufen und Höhen aufgebaut, dabei sind die gelben Blütenkörbchen in der Mitte noch etwas höher als die weißen Hochblätter. Die gedruckte Blüte ist weich und biegsam und fühlt sich samtig wie die Oberflächen eines echten Edelweiß an. Auch die grüne Beschriftung der nassklebenden Briefmarke ist plastisch mit dem 3D-Drucker aufgedruckt. Die Marke erschien am 18.10. in 50er Bogen.
Sächsische Handwerkskunst auf Papier präsentiert PostModern. Ein Stück Tradition und ein großer Auftritt für vier weltbekannte Handwerke aus Sachsen. Die Dresdner widmen der Vielfalt handwerklicher Kunstfertigkeit eine neue Sonderbriefmarkenserie mit dem Titel „Sächsische Handwerkskunst“. Seit dem 14. Oktober 2025 sind die Marken offiziell erhältlich.
Die Österreichische Post widmet dem Annenaltar einen bemerkenswerten, aufklappbaren Briefmarkenblock. Der Annenaltar wurde 1521 vom aus Feldkirch stammenden Maler, Zeichner und Baumeister Wolf Huber, der als Meister der Donauschule gilt, in seiner Werkstatt in Passau geschaffen. Er ist Hubers Hauptwerk und repräsentiert den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance. Der Briefmarkenblock zeigt den Mittelteil des Altars. Auf den geschlossenen Flügeln sind Bilder aus dem Leben der heiligen Anna, der Mutter Marias, zu sehen. Öffnet man die Seitenflügel, sieht man deren Innenseiten mit Szenen aus dem Leben Jesu sowie die Beweinung Christi, das Hauptbild des Altars, das die Briefmarke bildet. Der Block erschien am 17.10.
Die Royal Mail verausgabte am 16. 10. eine Serie zu Ehren des weltweit bekannten Familienspiels „Monopoly“. Monopoly wird dieses Jahr 90 Jahre alt und seine anhaltende Beliebtheit scheint nicht nachzulassen. Das „schnelle Immobilienhandelsspiel“ stammt ursprünglich aus den USA, doch nachdem sich John Waddington Limited aus Leeds in den 1930er Jahren die europäische Lizenz gesichert hatte, entwickelte das Unternehmen eine brandneue Version von Monopoly. Mit Schauplätzen aus der Umgebung Londons wurde das Spiel zu einer echten britischen Ikone. Heute ist das Spiel in über 100 Ländern weltweit erhältlich und wurde in über 40 Sprachen übersetzt.
Vom 23. bis 25. 10. findet die Internationale Briefmarken-Börse statt. Ein Angebot von fast 80 Fachhändlern, Zubehörherstellern, Verlagen, Auktionshäusern, Postverwaltungen und Agenturen erwarten interessierte Sammler. Bei dem riesigen Veranstaltungsprogramm ist für jeden etwas dabei! Weitere Infos unter: www.briefmarken-messe.de.
Von 1804 bis 1853 wurden rund 76.000 Sträflinge zwangsweise nach Van Diemen’s Land, wie Tasmanien damals hieß, deportiert. Dies entsprach 47 Prozent aller in die australischen Kolonien deportierten Schwerverbrecher. Männliche Sträflinge mussten unter harten, qualvollen Bedingungen Steine abbauen und transportieren, um Straßen, Gebäude und Brücken zu bauen. Die heute erscheinende Ausgabe zeigt drei von Sträflingen erbaute tasmanische Brücken aus dieser Zeit. Die vier ausgegebenen Marken erschienen im Block, auf FDCs, in Markenheftchen und auf Maxikarten.