Neuigkeiten/News
Nun ist es raus!!! Trotz Rekordgewinnen im Paketgeschäft - Corona sei Dank - kündigt die Deutsche Post AG auf Ihrer letzten Hauptversammlung an, das Porto zum Januar 2022 deutlich anzuheben! Das europäische Standardbrief-Durchschnittsporto liegt bei 1,16 Euro. Im Vergleich zum Porto in Deutschland (80 ct pro Standardbrief) ist also noch reichlich Luft nach oben. Derzeit prüft die Bundesnetzagentur die beantragte Portoerhöhung. Lassen wir uns überraschen, was Anfang kommenden Jahres auf uns Briefmarkensammler zukommt!
„Faszination Universum“ so heißt die neue 3-teilige Serie der Münze Österreich, die am 12. Mai 2021 mit der Ausgabe der 20-€-Münze „Milchstraße“ startete. Die beiden Folgeausgaben „Neutronensterne“ und „Schwarze Löcher“ erscheinen ab 2022. Alle Münzen werden in Sterlingsilber geprägt und in der Prägequalität „Polierte Platte“ verausgabt. Die Auflage von 30.000 Stück ist mittlerweile bei der Münze Österreich ausverkauft!
Alle Leser der philatelistischen Fachpresse Deutschlands wissen es längst: „Biene Maja“ ist die Schönste! - deutsche Briefmarke 2020! Auf Platz 2 und 3 landen „Sesamstraße“ und „Haselmaus“. Dies ist das Ergebniss einer anonymen Internet-Umfrage der DPAG im zurückliegenden März und verblüfft keineswegs. Handelt es sich doch um fröhliche und farbenfrohe Motive, die auch die Aufmerksamkeit von „Nichtsammlern“ auf sich lenken. Der Post zufolge will man sich für die Zukunft an den Umfrage-Erkenntnissen orientieren und jährlich eine solche Umfrage durchführen. Einen Favoriten für 2021 gibt es schon jetzt: „Die Sendung mit der Maus“!
Die Österreichische Post gab am 8. Mai ihre EUROPA-Marke mit dem Motiv „Wolf“ heraus. Nachdem der Wolf in Österreich über lange Zeit als ausgerottet galt, leben mittlerweile wieder 30 Tiere dort. Ähnlich wie in Deutschland ist die Rückkehr des Wolfes nach Österreich umstritten. Normalerweise jagt der Wolf kranke, schwache und alte Rehe, Wildschweine etc. Doch auch vor Weidetieren macht er keinen Halt. Darum versucht man, durch länderübergreifende Maßnahmen das Nebeneinander von Wolf und Mensch zu verbessern.
In diesem Jahr stehen die Europa-Ausgaben unter dem Motto „Gefährdete nationale Wildtiere“. Auf die Europa- und Motivsammler werden bei diesem Thema sicher viele tolle Marken zukommen. Man darf auf die grafischen Gestaltungslösungen gespannt sein! Die Post Liechtenstein hat dazu schon zwei Marken verausgabt, deren „Akteure“ das Mauswiesel und der Edelkrebs sind. Beide Motive sind sehr ansprechend und erschienen auch in einem attraktiven Kleinbogen.
Demnächst wird es in Deutschland nur noch 22 Philatelie-Shops der Deutschen Post geben. Damit dezimiert sich die Anzahl um vier Shops. Beachtenswert ist, dass sich auch die Standorte der Shops ändern! Die Sammler sollten sich also gut informieren, bevor sie „shoppen“ gehen. Für die Sammler in den neuen Bundesländern (Berlin eingeschlossen) öffnen gerade einmal fünf Shops ihre Türen! Standorte gibt es in Berlin (2x), Dresden, Erfurt und Leipzig. Die „Nordlichter“ müssen also ein ganzes Stück Weg zurücklegen, um an das Shop-Sortiment zu gelangen. Es sei denn sie verfügen über einen Internet-Anschluss und können online bestellen. Ob sie dann immer das bekommen, was sie wollten, kann man in Frage stellen.
Die Frühjahrsausgabetage unserer Nachbarn bringen den Sammlern sehr attraktive Motivmarken. Jeweils im Satz zu vier Marken erschienen Wildtiere, die auch in Städten anzutreffen sind (Schweiz) und heimische Singvögel (Liechtenstein). Die grafisch ansprechend gestalteten Marken lassen die Herzen von Motivsammlern (Tiere bzw. Vögel) garantiert höher schlagen.
Die Ausgabe der 20-€-Silber-Gedenkmünzen „Frau Holle“ und „Die Sendung mit der Maus“ in der Prägequalität „Stempelglanz“ verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Grund dafür sind die wegen Corona geschlossenen Filialen der Deutschen Bundesbank. Auch andere Banken und der Fachhandel werden noch nicht beliefert. Die „Spiegelglanz“- Ausgaben sind bereits bei der Münze Deutschland erhältlich, da diese nicht über die Bundesbank ausgegeben werden.
Die selbstklebende Marke „Digitaler Wandel“ gibt es mit zwei unterschiedlichen Stanzungen! Grund dafür ist, dass die Folienblätter in zwei verschiedenen Druckereien hergestellt wurden. Die Stanzungsunterschiede sind sogar bei den Marken-Abbildungen auf der Deckelseite der Blätter sichtbar. Weitere Unterschiede bei den zwei Teilauflagen zeigen sich auch im Druckraster auf den Marken und den Deckelseiten der Folienblätter. Detaillierte Informationen zu dieser Markenausgabe finden Sie in der einschlägigen Fachpresse.
Mit der Einführung des Matrixcodes auf deutschen Briefmarken ändern sich, wie bereits gemeldet, die Formate der Zehnerbogen. Auch die Formate der Folienblätter und Markenheftchen mit selbstklebenden Marken ändern sich. Bemerkenswert ist, dass die bei querformatigen Marken bisher übliche Verkleinerung der Marke offenbar entfällt.