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Kriegswirren

Das Problem der Zuordnung von Nachträgen wurde seit 1907 auch durch die Permanentausgaben gelöst. Das waren Alben mit auswechselbaren Blättern, die dadurch eine dauernde Gebrauchsfähigkeit erhielten. Sie machten es möglich, die nun jährlich erscheinenden Nachträge zeitlich richtig in das Album einzuordnen.

1930 ging der Verlag in den Besitz der Familie Junck über, der Name C.F. Lücke wurde beibehalten. Der Erfolg des Albums konnte somit für viele Jahre fortgesetzt werden. Die steigende Beliebtheit im Ausland ließ die Exportzahlen ansteigen. Mit der Herausgabe der Deutschland-Alben ab Anfang der 30er Jahre wurde der erste Schritt zu den heute üblichen Länderalben getan.

Neben dem einfachen Sammlerinteresse wandte sich der Verlag verstärkt auch fachlichen Fragen zu. So gab er ab 1933 den philatelistischen Almanach "Schaubek Deutscher Philatelisten-Kalender" heraus.

Im darauffolgenden Jahr übernahm man von dem Bischweiler Verleger Alfred Schneider die Zeitschrift "Die Post - Universal-Anzeiger für Briefmarkensammler", die sich unter den Sammlern großer Beliebtheit erfreute, 1943 aber auf Grund von Papiermangel eingestellt werden mußte. Verdient machte sich hier v.a. der Verlagsleiter Fritz Junck.

Der Wiederaufbau des Verlagsprogramms nach Beendigung des zweiten Weltkrieges gestaltete sich nicht nur wegen der schweren Kriegsschäden schwierig. Die Sowjetische Militäradministration war bestrebt, eine Vereinheitlichung der Produkte der Leipziger Verlage Senf, Michel und C. F. Lücke herbeizuführen, was den Wegzug des Schwaneberger Verlages, Herausgeber des Michel-Kataloges, zur Folge hatte.

Philatelistische Zeitschrift beliebt bei vielen Sammlern
"illustrierte Ausgabe, neu bearbeitet und revidiert von Dr. Alfred Moschkau" 4. Auflage, 1878"
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